How I married my mother - kindliche Projektionen auf den Partner ablösen

Vielleicht fällt uns auf, daß wir einen Partner ausgewählt haben, der unserer Mutter oder Vater sehr ähnlich ist. - Nur weil wir "erwachsen" werden und nicht mehr im Elternhaus leben, heißt das nicht, daß wir nicht genau den Film, die Geschichte, die Prägung, die dort entstanden ist weiterspielen.  Wenn im Elternhaus Defizite entstanden sind, finden wir uns vielleicht gegenüber dem Partner in einer Kinderrolle wieder. Unser Kind opfert sich vielleicht auf, in der Hoffnung, irgendwie vielleicht doch die ersehnte Liebe / Zuwendung / Anerkennung zu erhalten. Unser erwachsenes Riesenbaby verzehrt sich im Beruf in der Suche nach Anerkennung, oder im Helfersyndrom. Dahinter steckt nichts anderes als die Rolle eines bedürftigen Kindes, die wir im Elternhaus angenommen hatten. Vielleicht in etwas anderer Form, innerlich - seelisch sind wir - logischerweise - dieselben geblieben. Wir schauen abends romantische Komödien an. Wir sehnen uns nach Liebe und Harmonie. Die Realität sieht so aus, daß nach der Hochzeit der Streit erst beginnt. Unser inneres Kind trägt ein romantisches Bild von Partnerschaft in sich. Tatsächlich kann man Partnerschaft als eine Art Hobelarbeit darstellen. "Das Leben setzt den Hobel an und hobelt alle gleich" Unser in der Kindheit entstandener Narzissmus, unsere nicht versorgten Bedürftigkeiten, unsere Verletztheiten, alles spiegelt und projeziert uns unser Partner. Vielleicht wäre eine "Friede - Freude - Eierkuchen" Partnerschaft mit den Jahren auch richtig langweilig? - Wir können Partnerschaft auch als Reibefläche sportlich auffassen, als Herausforderung. Wir reiben uns, wir hobeln uns, werden glatter, unser innerer Diamant wird so poliert und geschliffen. Und - es entsteht Wärme dabei. So gesehen prägen die meisten Liebesfilme nicht die Liebe, die Ehen bestehen lässt. Bis zur Hochzeit ist die Liebe zu einem Teil auch hormonell bestimmt. Danach ist es die "Reibungsliebe", die die Liebes - Wärme entstehen lässt. Möglicherweise gäbe es weniger Scheidungen, wenn Liebesfilme diese Liebe vermehrt darstellen würden. Wenn Filme zeigen würden, wie Partner streiten, sich auseinandersetzen, wie verschieden sie geprägt sind. Wie sie meinen, so, wie sie geprägt waren, sei die Welt gebaut. Wie der Partner ihnen ein diametral entgegengesetztes Weltbild "in die Welt bringt". Wie die Herausforderung darin besteht, den Narzissmus loszulassen, das eigene Weltbild ein Stück weit einbrechen zu lassen, um sich dem Weltbild des anderen zu nähern und - wahrscheinlich - auf diese Weise der Realität näher zu kommen. Ein passendes Beispiel sind zwei Partner, bei denen der eine als Zangengeburt, der ander als Kaiserschnitt zur Welt kam. Erster hat so viel Zwang erlebt, daß er eine anarchische Lebenshaltung sich eingeprägt hat. Zweiterer hat kein Bonding erlebt im Gebärkanal, zu wenig Struktur, zu wenig "Zwang", Beziehungslosigkeit. So jemand sucht intensiv nach Nähe, und vor lauter Bedürftigkeit kann er sehr angepasst sein. - - Wie läuft das nun also ab mit Verlieben und Partnerfinden? - Wir verlieben uns und hoffen, daß dieser Partner die Bedürftigkeiten und Sehnsüchte (Sucht!!) unserer Kindheit stillen kann. Tatsächlich erwachsen wir meist aus diesem Dornröschenschlaf und stellen fest: Der Partner ähnelt meinen Eltern sehr. Das schmerzt, die Schmerzen, die unsere Eltern uns zugefügt hatten, wollen wir nie wieder erleben. Wir versuchen, den Schmerzen, dem Partner auszuweichen. Wir ziehen uns zurück in der Partnerschaft. Wie beschrieben,  ist Verliebtheit auch hormonell bestimmt. Vielleicht ist auch ein Teil unserer Partnerfindung geprägt von einer Haltung, einen guten "Deal" zu machen, so, wie es in alten Zeiten die Ehevermittler gemacht haben. Wir hoffen als chaotische Künstler, daß uns der strukturierte Partner Struktur schenkt, und bieten ihm im "Deal" etwas künstlerische Freiheit an. Das ist aber keine Liebe. Liebe kennzeichnet es bedingungslos zu sein. Wir sind aufgeofordert uns von den "Deals" zu befreien. Ein Ziel kann es sein im Leben, bedingungslose Liebe zu lernen.... - Es gibt eine aufschlußreiche DVD, in der ein Familienaufstellungseminar gezeigt wird. Aufgestellt werden immer zwei Teilnehmer, einer ist als das "Nehmen" aufgestellt, der andere als das "Geben". Es wurde deutlich, daß wir es uns angewöhnt haben, entweder zu viel zu geben, oder aber zu viel zu nehmen. Beides aber ist kein "Nehmen und Geben". Beides ist somit unfrei, räuberisch. Wenn ich zuviel gebe, bringe ich unbewusst andere in eine Schuld, wenn ich zu viel nehme, auch. - Wie spiegelt es sich rein materiell dar in meiner Partnerschaft? Wie läuft es mit Geschenken, zum Geburtstag, im Alltag? Wie sieht es mit dem Geben und Nehmen aus? Rechne ich nach, wenn ich anderen Geschenke kaufe, ob diese mir ebenso wertvolle Geschenke kaufen? Schenke ich eher zu viel her? Geschenke,  mag man meinen, sind etwas materiell oberflächliches, aber diese kleinen Zeichen dienen dazu, etwas viel Größeres zu transportieren, nämlich - Gefühl, Liebe. Es lohnt sich also, sein Augenmerk auf seine "Geschenk- Mechanismen" zu legen.  Wir wissen nun: Partnerschaften sind keine Romantikfilme, sie sind auch keine Deals, sie sind auch keine Kriegsstellungen, in denen jeder verhärtet an seiner Front bleibt. Die Frage bleibt: Wie bringe ich Leben in die Partnerschaft, wie gelingt mir bedingungslose Liebe? Wenn ich an meinen "Kriegsfronten" verhärtet festshalte, mag das einen Schutz darstellen. Es handelt sich aber um einen alten Schutz aus der Kindheit, und ich kann sicher sein, daß so nichts weiter geht. Wir wurden verletzt in der Kindheit, um die Verletzung bauen wir einen Gefühlspanzer, und an diesem Panzer halten wir fest. Dieses Festhalten kann man "Ego" bezeichnen. Wir halten am "Ego" fest, nehmen uns selbst gar so wichtig, weil wir der alten Verletzung dahinter ausweichen wollen. "Herr hilf, dass ich mir nicht allzu viel Sorgen mache um dieses sich breit machende Etwas, das sich 'Ich' nennt." (Thomas Moore). Wir sind aufgefordert, irgendwann dieses "Etwas, das sich breit macht" als Ego - Bastion zu durchschauen, uns nicht mehr damit zu identifizieren. Irgendwann merken wir, wenn jeder nur an seiner Kriegsstellung festhält ( man sieht das ja auch an der Politik, aktuell am Libyen Konflikt, Frankreich und Italien z.B.  merken, daß sie es sich heute nicht mehr leisten können,  Ihre Ölfirmeninteressen als Stellvertreterkrieg in Libyen durchzuprügeln), kommen wir nicht weiter. Frieden können wir schaffen, indem wir ein Stück weit auf den Partner zugehen. Dazu braucht es oft Vermittler (im Libyen Konflikt aktuell Angela Merkel). Dabei geht es darum, aufeinander zuzugehen, ohne dass einer das Gesicht verlieren muss. In der Auseinandersetzung mit dem Partner ist es wichtig, daß er grundlegend sich von mir respektiert fühlt. Weniger die Frage hilft: Wie verändere ich meinen Partner? als die Frage Was kann ich von meiner Seite aus tun, um ein Stück weit auf meine Partner zuzugehen, ohne mein Gesicht zu verlieren? - Es wird weit mehr sein, als unser Ego uns vorgab.... Unser Ego gibt uns vor: Warum muss ICH mich ändern nur wegen diesem Partner? Lieber suche ich mir einen Partner, der mich so nimmt wie ich bin! - Tatsächlich aber ist das, was es zu ändern gilt, nur eine seelische Ego - Altlast. Diese sträubt sich mit Händen und Füssen von Dir die Identifizierung zu lösen und entsorgt zu werden. Nicht Du bist es, Dein Ego hat Angst. Berechtigerweise, denn diese Ego - Verletzung würde ja verschwinden... Hierzu gibt es folgende Mischung. Sie heißt "Agape".Agape ist die Bezeichnung für "göttliche Liebe..." •A  lchemilla  97 •G  old  79 •A  lchemilla  97 •P  areira  100 •E  ch. Purp.  78  der eigene Wert • •Pausinstyalia yohimbe  77  Muße  Summe 528 •Rezeptur: fünf Teile 97, HA02, 97, 100, 78, fünf Teile 77

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